
Die nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima gestarteten Mahnwachen auf dem Schwabacher Marktplatz gehen mindestens bis zum Ende des von der Bundesregierung verhängten Atommoratoriums weiter. Zudem gibt es am Dienstag, 26. April, 18 Uhr, einen ökumenischen Gottesdienst in der Spitalkirche.
Jeden Montag zwischen 18 und 18.30 Uhr gedenkt Schwabach den Opfern von Erdbeben, Tsunami und Verstrahlung in Japan. Sie werden, in Erinnerung an den 11. März, mit jeweils elf Schlägen eines fernöstlichen Gongs begonnen und beendet.
Unabhängig davon hat die Diskussion um den möglichst raschen Atomausstieg in Deutschland begonnen. Und: Es gibt nach Ansicht von Mahnkreis-Initiator Dr. Helmut Rießbeck nach wie vor viele, die sich mit einem Weiterbetrieb der deutschen Atommeiler anfreunden können. „Daher bestand bei den Initiatoren wie auch den Teilnehmern der Mahnwache große Einigkeit, die montäglichen Kreise, die eine Bereitschaft zum Handeln ausdrücken sollen, bis zum Ende des von der Bundesregierung ins Auge gefassten Moratoriums aufrecht zu erhalten“, schreibt Rißbeck in einer Pressemeldung.
Am Dienstag, 26. April, dem Tag nach den Osterfeiertagen, wird es um 18 Uhr in der Spitalkirche darüber hinaus einen Ökumenischen Gottesdienst unter dem Titel „Überleben – Tschernobyl 1986 – Fukushima 2011“ geben. Aus dem Vorbereitungskreis war zu hören, dass anschließend eine Menschenkette von der Spitalkirche bis zu den Stadtwerken gebildet werden soll. Am Ostermontag fällt die Mahnwache aus diesem Grund aus.
Übrigens: Parteipolitische Plakate und Transparente sind bei den Mahnwachen nicht erwünscht, so Rießbeck.

Foto von der 2. Mahnwache. - Foto: Robert Schmitt
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