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Grüner Frauenpreis 2026

Engagement für Fairen Handel und Nachhaltigkeit ausgezeichnet

06.02.26 –

Der Kreisverband Schwabach von Bündnis 90/Die Grünen hat am 5. Februar 2026 im Bürgerhaus Schwabach den mit 500 Euro dotierten Frauenpreis an drei herausragende Persönlichkeiten verliehen. Ingrid Ittner-Wolkersdorfer, Silli Weiskirchen und Ute Jäger, Vorstandsmitglieder des Vereins Eine-Welt-Laden Schwabach e.V., wurden für ihr langjähriges Engagement für Nachhaltigkeit, fairen Handel und Bildungsarbeit ausgezeichnet.

Seit 2011 ehrt der Grüne Frauenpreis Frauen, die sich abseits des öffentlichen Rampenlichts für Gleichstellung und globale Gerechtigkeit einsetzen. Die diesjährigen Preisträgerinnen stehen stellvertretend für das Team des Eine-Welt-Ladens, der seit rund 40 Jahren in der Wittelsbacher Straße besteht und seit 2019 als eigenständiger Verein organisiert ist. Der Laden fördert nicht nur den fairen Handel, sondern setzt sich auch durch Bildungsangebote für Schulen und Jugendgruppen für ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge ein.

In ihrer Laudatio betonte Sabrina Meier, dass der Einsatz der Preisträgerinnen weit über die Grenzen Schwabachs hinauswirke: „Ihr Engagement zeigt, wie lokale Initiativen globale Verantwortung leben. Durch euren Einsatz wird Fairer Handel nicht nur zum Siegel, sondern zur gelebten Haltung.“ Meier hob besonders die Rolle der Frauen in Führungspositionen des Vereins hervor, die mit Klarheit, Freundlichkeit und unermüdlichem Einsatz das Rückgrat des Ladens bilden.

Ingrid Ittner-Wolkersdorfer, Vorsitzende des Vereins, wurde für ihre konstruktive und verlässliche Arbeit gewürdigt, während Silli Weiskirchen als Gesicht des Ladens in Publikationen und bei Veranstaltungen hervortrat. Ute Jäger, als Kassiererin des Vereins, sorgt mit ihrem Überblick und ihrer buchhalterischen Kompetenz für die Stabilität des Projekts. Alle drei sind seit der Vereinsgründung 2019 im Amt und prägen den Laden durch ihr ehrenamtliches Engagement.

Der Eine-Welt-Laden Schwabach steht für eine Brücke zwischen Konsument:innen in Industrieländern und Produzent:innen in sogenannten Entwicklungsländern. Durch faire Handelsbeziehungen, Bildungsarbeit und lokale Kooperationen setzt der Verein ein Zeichen für globale Solidarität und nachhaltiges Handeln.

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